Eine Fußbodenheizung sorgt für gleichmäßige Wärme, angenehmen Wohnkomfort und eine effiziente Wärmeverteilung im Raum. Besonders bei Sanierungen, Modernisierungen oder Renovierungen stellt sich häufig die Frage, wie eine Fußbodenheizung nachträglich eingebaut werden kann, ohne den vorhandenen Estrich komplett zu entfernen.
Genau hier bietet das Fräsverfahren eine moderne und wirtschaftliche Lösung. Der bestehende Estrich bleibt erhalten — stattdessen werden schmale Kanäle direkt in den vorhandenen Boden eingefräst. In diese Kanäle werden die Heizrohre eingelegt und anschließend fachgerecht verschlossen.
SG Dienstleistungen bietet diese Leistung als Komplettausführung an: Fräsen der Rohrkanäle, Rohrverlegung und Versiegelung der gefrästen Bereiche.
Das Fräsverfahren einfach erklärt
Mit einer speziellen Fräsmaschine werden passgenaue Kanäle in den vorhandenen Estrich eingebracht. Diese dienen später als Aufnahme für die Heizrohre. Der große Vorteil: Der vorhandene Estrich muss nicht vollständig entfernt und neu aufgebaut werden.
Nach dem Fräsen werden die Heizrohre in die vorbereiteten Kanäle eingelegt. Anschließend werden die Fräsfugen mit geeignetem Material verschlossen und die Oberfläche für die weiteren Arbeiten vorbereitet. Je nach Bodenaufbau kann danach der gewünschte Bodenbelag weiterverarbeitet werden.
Ideal für die Wärmepumpe: Fußbodenheizung nachrüsten im Bestand
Eine Fußbodenheizung arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen und ist damit die ideale Wärmeverteilung für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe. Wer im Zuge der Heizungsmodernisierung von Öl- oder Gasheizung auf eine Wärmepumpe umsteigt, schafft mit dem nachträglichen Einfräsen die passende Flächenheizung — ohne den bestehenden Estrich zu entfernen.
Das Fräsverfahren eignet sich deshalb besonders für Sanierungen im Altbau und Bestandsgebäuden, in denen die Heizungsanlage erneuert wird: Die eingefräste Fußbodenheizung sorgt für gleichmäßige Wärme bei niedrigen Systemtemperaturen und unterstützt so den sparsamen Betrieb der neuen Anlage.